Tischler

Tischler/in

 


Berufstyp:  Anerkannter Ausbildungsberuf
Ausbildungsart:  Duale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)
Ausbildungsdauer:  3 Jahre
Lernorte:  Ausbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

 

Was macht man in diesem Beruf?
Tischler/innen stellen Schränke, Sitzmöbel, Tische, Fenster und Türen, aber auch Innenausbauten sowie Messeund Ladeneinrichtungen meist in Einzelanfertigung her. Zunächst beraten sie ihre Kunden über Einrichtungslösungen, u.U. nehmen sie dabei Skizzen oder den Computer zu Hilfe. Nach der Auftragserteilung beund verarbeiten sie Holz und Holzwerkstoffe mit einer Vielzahl unterschiedlicher, auch computergesteuerter Techniken. Tischler/innen sägen, hobeln und schleifen, verarbeiten Furniere und behandeln die Holzoberflächen. Einzeln angefertigte Teile verschrauben oder verleimen sie zu fertigen Holzprodukten.
Auf Baustellen setzen sie Fenster, Treppen und Türen ein; in Wohn- oder Büroräumen verlegen sie Parkettböden und montieren Einbaumöbel, Raumteiler oder Wandverkleidungen. Außerdem reparieren sie beschädigte Möbel oder gestalten Musterstücke.

 

 

Wo arbeitet man?
Beschäftigungsbetriebe:
Tischler/innen finden Beschäftigung

 

Arbeitsorte:
Tischler/innen arbeiten in erster Linie

 

Worauf kommt es an?
Anforderungen:

 

Schulfächer:

 

 

Beschulung

Mit dem Schreiben vom 22. Juni 2017 hat das Ministerium für Bildung und Kultur die 2015 eingeführte Blockbeschulung in der Ausbildung der Tischler wieder aufgehoben.

Folgende Berufschultage werden festgelegt:

Grundstufe: Berufsschultag Dienstag (jede Woche), Freitag (gerade KW)

Mittelstufe: Berufsschultag Mittwoch (jede Woche), Donnerstag (ungerade KW)

Oberstufe: Berufschultag Montag (jede Woche), Donnerstag (gerade KW)

 

Bücherlisten Schuljahr 2019/2020

 

 

 

Projekt: Telefonschrank

Mitte des 2. Ausbildungsjahres hat die Kalsse TI 11 des TGSBBZ Saarlouis einen Arbeitsauftrag von unserer Lehrerin erhalten. Der Auftrag war, einen "etwas anderen Telefonschrank" zu entwerfen. Die gesamte Klasse machte sich ans Werk. Erst machten wir uns Gedanken, dann Skizzen und zu letzt hatte fast jeder einen Entwurf für einen stylischen Telefonschrank. Da wir nicht jeden Schrank bauen konnten, haben wir uns für zwei Entwürfe entschieden, die jedem in der Klasse zugesagt haben.Bilder

 

Telefonschrank "mit Ast"

Bei der Materialwahl waren wir uns sofort einig. Wir entschieden uns für MDF Platten kombiniert mit einem unterbrochenen Akazienast, Lochblech ür die Rückwand und Buchenholz für die Schublade. Um das Stylische noch zu betonen, wurde die Schublade in der Sichtfront mit Zebrano furniert und mit einem Tip-on-Beschlag versehen. Die Kanten der Böden wurden auf 45 Grad Gehrung geschnitten. Die Eckverbindungen der Schublade wurden handgefertigt, d.h. alle Schwalben und Zinken wurden selbst ausgestämmt. Der Korpus wurde 2 mal gefüllert, dann schwarz lackiert und zum Schluss mit Klarlack (matt) entlackiert. Der Kiefernast wurde zum Schutz der Rinde mit Klarlack überzogen. Anschließend wurde der Ast eingebaut, aber nicht durchgängig sondern in Teilen. Diese Astteile sind nicht nur ein optisches Highlight, sondern auch wichtig fär den Halt des Schubladenkorpuses und der Stabilität des ganzen Schrankkorpusses. Ganz zum Schluss wurde noch ein Lochblech als Rückwand und Stabilisator im oberen Drittel des Schrankes eingesetzt. Durch das Lochblech wurde das moderne Aussehen unterstrichen.

Die Klasse TI 12   2010/2011